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Rückblick

 - Ein Päckchen zu Weihnachten – Tradition im 20. Jahr

Zum dritten Mal haben wir der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die Möglichkeit gegeben, bei uns Weihnachtspakete für notleidende Kinder in Osteuropa zu packen.

In der Zeit vom 02.11.2020 bis 27.11.2020 hatten ehrenamtliche Helfer Pakete oder Spenden entgegengenommen.

Wie bereits im letzten Jahr konnten die Kinder an einem Kreativwettbewerb teilnehmen und ihr Bild mit dem bemalten und beklebten Paket einsenden und auf der Webseite von ADRA (www. adra.de) für das beste Bild voten. Die Hilfsorganisation ADRA transportiert die Berliner Pakete in diesem Jahr nach Litauen. Am Weihnachtsabend darf dann jedes Kind ein solches Paket als eigenes Geschenk entgegennehmen.

Unsere Konfirmandengruppe

Erfreuliches gibt es von der gemeinsamen Konfirmandenarbeit unserer beiden Gemeinden zu berichten. Nachdem es im Jahr 2019 nicht gelungen war, eine Gruppe von künftigen Konfirmandinnen und Konfirmanden zu bilden, konnten wir durch intensive Werbung und persönliche Ansprache zwölf Kinder und Jugendliche für den gemeinsamen zweijährigen Konfirmandenunterricht begeistern.
Feierlich eröffnet wurde der Konfirmandenunterricht mit einem gemeinsamen Gemeindegottesdienst am 06. September 2020 im Gemeindezentrum Berlin-Marzahn/Nord. In dessen Verlauf stellten sich die künftigen Konfirmandinnen und Konfirmanden persönlich vor und erhielten ihre Unterrichtsmaterialien sowie jeweils ihre persönliche Bibel.
Seither findet sich die Gruppe regelmäßig alle vierzehn Tage am Dienstagnachmittag in den Räumlichkeiten des Gemeindezentrums Berlin-Marzahn/Nord für ca. eineinhalb Stunden ein, um gemeinsam Kenntnisse im christlichen Glauben zu erwerben und Fragen die junge Leute bewegen, gemeinsam zu erörtern. Den Abschluss bildet jeweils eine kleine Andacht um 18:00 Uhr, zu der das Vesperläuten der Kirchenglocke ruft.
Für das Konfirmandenunterrichtsteam, bestehend aus Frau Pfrn. Bossauer, Frau Creutz, Herrn Pfr. Dr. Luttenberger und mir, macht es sehr viel Freude zu sehen, dass die Jugendlichen als Gruppe schon ein Stück zusammengewachsen sind und eine sehr stabile Teilnahme am Unterricht zu verzeichnen ist.
Hervorzuheben sind auch die beiden Aktionen „Konfis backen 5.000 Brote“ an Erntedank und zum Reformationstag, die unter sach– und fachkundiger Anleitung von Frau Creutz und Herrn Schmidt zu sehr schmackhaftem Backwerk führten, das zugunsten von „Brot für die Welt“ im Anschluss an die beiden Gottesdienste verkauft werden konnte.
Thomas Kunz

 

 Sommerfest in schwierigen Zeiten

Am 21. Juni 2020 fand nach vielfältiger Diskussion trotz Corona das gemeinsame Sommerfest 2020 der Gemeinden Marzahn und Marzahn / Nord in Marzahn /Nord statt.

Es begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Anschließend konnten die Menschen nach langer Zeit mal wieder, wenn auch unter erschwerten Bedingungen miteinander reden, ein wenig plaudern oder Bratwurst vom Grill zu sich nehmen. Besonders bedanken möchte ich mich bei Paulus und seiner iranischen Familie, die sich schon lange engagiert. Sie haben leckere iranische Suppe zubereitet.


Für die Kinder gab es Riesenseifenblasen und eine Hüpfburg, die sehr gut angenommen wurde.


Gegen 14.30 Uhr sang dann Doc Adams Country und Gospel sowie einige Schlagerwünsche.

Das Kulturdefizit bei den Menschen, bedingt durch die Corona-Pandemie war stark zu spüren. Selbst aus den Fenstern des Seniorenheimes wurde zugehört.

Abschließend kann ich nur sagen, ein gelungener Nachmittag.
Mario Peukert

 

Gäste in unserem Haus

…und er nahm ein Kind, stellte es in die Mitte;
und er nahm es in seine Arme und sprach:
„Wer eins von solchen Kindern aufnehmen wird
in meinem Namen, nimmt mich auf; und wer
mich aufnehmen wird, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“ 
Mk 9,36-37

 

Liebe Gemeinde, Freunde und Leser,

es ist gerade drei Wochen her, als wir erfuhren, dass die Gemeinschaft Sant`Egidio durch Herrn Tobias Müller Räume für die Sommerschule der „Schule des Friedens“ sucht und unsere Gemeindeleitung, allen voran Pfrn. Bossauer unkompliziert und beherzt fast unser gesamtes Gemeindezentrum zur Verfügung stellte. So kam es, dass zwei Wochen lang von Montag bis Freitag immer um 13 - 18 Uhr richtig was los war in unserem Gemeindezentrum. Auch wenn die Verantwortlichen von Sant`Egidio glücklich waren, Räume gefunden zu haben, kann ich nur sagen, es war auch für unsere Gemeinde ein im Herzen bleibendes und beeindruckendes Erlebnis.

Sant`Egidio ist eine 1968 nach dem 2. Vatikanischen Konzil entstandene christliche Gemeinschaft, die von Andrea Riccardi in Rom gegründet wurde. Inzwischen sind in über 70 Ländern Gemeinschaften mit mehr als 70000 Mitgliedern entstanden. Gebet, Arme Menschen und Friede sind die Grundpfeiler der Gemeinschaft. Die Gewissheit, dass der Krieg Vater aller Armut ist, hat die Gemeinschaft zum Einsatz für den Frieden geführt. Das bedeutet, ihn zu wahren wo er bedroht ist, ihn wieder aufzubauen und den Dialog zu fördern, wo er nicht mehr möglich zu sein scheint. So war es nur folgerichtig, dass innerhalb von Sant´Egidio die „Schulen des Friedens“ auf der ganzen Welt entstanden.
Die Schulen des Friedens sind kostenfreie Einrichtungen, in denen Kinder in einem familiären Umfeld schulische Unterstützung und Hilfe bei Hausaufgaben erhalten. In Berlin gründete sich 2006 in Neukölln die die Schule des Friedens im Zuge der Diskussion um die Situation in der Rütli-Schule. Während der großen Flucht 2015 stellten sich Jugendliche der Bewegung „Jugend für den Frieden“ die Frage, was sie angesichts der Dramatik der Ereignisse tun könnten. Als Antwort begannen die Jugendlichen, Flüchtlingsheime zu besuchen, sich anzufreunden und schließlich eine Schule des Friedens in Hohenschönhausen zu starten. 2018 kam die 3. Schule in Berlin-Marzahn hinzu. Sie sind ein Angebot vor allem in sozialen Brennpunkten sowie für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Jeden Samstag engagieren sich Schüler und Studierende ehrenamtlich in den Schulen des Friedens. Das Modell der „Schule des Friedens“ ist solidarisch gerade mit den Schwächsten und dadurch fähig, Grenzen und Diskriminierung zu überwinden. Auch das friedliche und freundschaftliche Miteinander von Menschen verschiedener Kulturen und Religionen ist ein weiterer Schwerpunkt. Um dieses Miteinander zu intensivieren, findet normalerweise in den Sommerferien ein Sommerlager statt, welches durch Corona nicht möglich war. So kam es zu der Idee der Sommerschule.
In der Schule des Friedens lernen die Kinder, auf vielfältige Weise solidarisch mit anderen zu sein. Die größeren Kinder besuchen regelmäßig Menschen in einem Berliner Altersheim. Die Kinder arbeiten zu Themen wie „Kinderarbeit auf der Welt“ oder „AIDS in Afrika“ und viele andere Themen aus der ganzen Welt. Auf Weihnachtsmärkten werden gebastelte Produkte angeboten, deren Erlös für AIDS-Medikamente und ein Ernährungszentrum für Kinder in Malawi genutzt werden.

Es gäbe noch so vieles zu sagen, aber machen Sie sich doch selbst ein Bild. www.santegidio.org

Wir jedenfalls waren beeindruckt von der Vitalität und Professionalität der Teams der Schulen des Friedens von Hohenschönhausen und Marzahn. Es grüßt Sie,

Ihr Mario Peukert